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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Sara Vucica – Synergie MenschHund

Januar 2023

§1
Der/ die Halter*in/ Hundeführer*in ist berechtigt – gemäß seiner/ ihrer Anmeldung am vereinbarten Trainingstermin – unter Aufsicht der
Trainer*innen des Einzelunternehmens Sara Vucica – Synergie MenschHund (nachfolgend – Synergie MenschHund), am Training teilzunehmen. Die Trainingseinheit kann sowohl auf dem Gelände von Synergie MenschHund, als auch außerhalb stattfinden. Mit der Anmeldung erkennt der Auftraggebende die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Synergie MenschHund, die Teilnahmebedingungen der Kurse und die Platzregeln an.

§2
Mindestens die Hunde, mit denen auf dem Trainingsgelände Bernsberger Str. 7 in 47445 Moers gearbeitet wird, müssen, nach Auflage durch das Veterinäramt Wesel, einen wirksamen Impfschutz nach aktueller Stiko- Empfehlung vorweisen können. Die Heimtierpässe bzw. Impfausweise dieser Hunde sind mindestens einmal jährlich vom Hundehalter*in in Bezug auf das Datum der letzten Impfung zu kontrollieren.
Hunde mit ungültiger Impfung sind vom Training auf dem o.a. Gelände ausgeschlossen.
Ausgenommen sind Hunde, die einen Nachweis durch einen Tierarzt erbracht haben, dass eine Impfung aus gesundheitlichen Gründen nicht durchführbar ist.
Der/ die Halter*in/ Hundeführer*in versichert, dass sein/ ihr Hund die erforderlichen altersgemäßen Impfungen hat, behördlich gemeldet und ausreichend haftpflichtversichert ist. Auf Verlangen hat der Kunde Impfpass und Police der Haftpflichtversicherung vorzuzeigen.

§3
Der/ die Halter*in/ Hundeführer*in verpflichtet sich, nur mit einem gesunden Tier, das kein Ansteckungsrisiko für andere Personen oder Tiere darstellt und den Anforderungen der Trainingseinheit körperlich gewachsen ist, an den Trainingseinheiten teilzunehmen. Der/ die
Halter*in/ Hundeführer*in ist ebenfalls verpflichtet, die Trainer*innen über Verhaltensauffälligkeiten, übermäßige Aggressivität oder
Ängstlichkeit seines/ ihres Hundes vor Aufnahme der ersten Trainingseinheit oder über plötzliches Auftreten dieses Verhaltens zu informieren. Die Nichtnutzung der Trainingseinheit entbindet nicht von der Zahlungsverpflichtung der vereinbarten Kursgebühr.
Gleiches gilt für vorübergehende Krankheiten, Läufigkeit oder sonstige Hinderungsgründe, die die Hundeschule nicht zu verantworten hat. Im Falle von Läufigkeit erfolgt max. 2x jährlich eine Erstattung des Betrages für maximal 3 Trainingseinheiten in Form eines Gutscheins, der von der Hundeschule ausgestellt wird, sofern ein Kurs über 3- 4 Monate oder ein durchlaufender Gruppenkurs mit monatlichem Beitrag gebucht wurde.
Synergie MenschHund und die Trainer*innen behalten sich vor, bei Unverträglichkeit des Hundes oder sonstigem Fehlverhalten des/ der Halter*in/ Hundeführer*in diesen von der Trainingseinheit ersatzlos auszuschließen. Können Teile der Trainingseinheit aufgrund von Verletzungen oder Fehlverhaltens nicht wahrgenommen werden, so berechtigt dies nicht zu einer Kürzung des Kursbeitrages.

§4
Synergie MenschHund und die Trainer*innen übernehmen keine Haftung für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die durch die Anwendung und Ausführung der gezeigten und veranlassten Übungen entstehen.
Synergie MenschHund und die Trainer*innen übernehmen weiterhin keine Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die teilnehmenden Tiere oder andere Tiere der Teilnehmer*in oder die Teilnehmer*in selber auf dem Gelände von Synergie MenschHund verursacht werden. Alle Begleitpersonen sind durch die Halter*in/ Hundeführer*in auf den bestehenden Haftungsausschluss hinzuweisen und in Kenntnis zu setzen. Jede Teilnahme oder Übung, jeder Besuch der teilnehmenden Personen und Tiere an den Unterrichts-, Spiel- und Beratungsstunden oder Trainingseinheiten außerhalb des Geländes erfolgen ausschließlich auf eigenes Risiko. Der/ die Halter*in/ Hundeführer*in übernimmt die alleinige Haftung für seinen Hund, auch wenn er auf Anweisung der Trainer*innen handelt.

§5
a) Während der gesetzlichen Schulferien in NRW findet das Training weiterhin statt.
b) Die Hundeschule ist an allen gesetzlichen Feiertagen in NRW geschlossen; das Training entfällt ersatzlos.

§6
Synergie MenschHund behält sich das Recht vor, nach Absprache mit der Gruppe, Trainingstermine zu verlegen.

§7
Wird es Synergie MenschHund aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, unmöglich, die Leistungen zu erbringen, so hat der/ die Halter*in/ Hundeführer*in keinen Anspruch auf Schadenersatz, Rückerstattung oder Ersatzstunden für die Ausfallzeit.
Höhere Gewalt sind z.B. Stürme, Gewitter, Schneestürme, Blitzeis o.ä, die für den Kurstermin durch den „Deutschen Wetterdienst“ oder die
„Unwetterzentrale“ ab „Warnstufe rot“ gemeldet werden. Bei Warnstufe orange findet das Training unter Vorbehalt statt.
Bei Änderung der Warnlage behält sich Synergie MenschHund das Recht vor, das Training aus Sicherheitsgründen ersatzlos abzubrechen.

§8
Die Trainer*innen übernehmen keine Garantie für das Erreichen des gewünschten Ausbildungszieles. Die Ausbildung richtet sich, soweit dieses möglich ist, nach den Bedürfnissen von Halter*in/ Hundeführer*in und den Möglichkeiten des Hundes. Die
Teilnehmer*innen werden darauf hingewiesen, dass die Umsetzung der gelehrten Ausbildungsmethoden nur bei konsequenter Umsetzung auch außerhalb der Trainingseinheiten zum Erfolg führen.

§9
Die Dauer der Trainingseinheit richtet sich nach dem jeweils abgeschlossenen Vertrag. Verspätungen des/ der Halter*in/ Hundeführer*in gehen zu dessen/ deren Lasten und berechtigen nicht zur Minderung der Vergütung.

§10
a) Vereinbarte Termine für Einzeltrainings und Hausbesuche müssen spätestens 24 Stunden vor Beginn im Büro oder bei dem zuständigen Trainer*in telefonisch oder schriftlich abgesagt werden. Nicht rechtzeitig abgesagte Trainingseinheiten werden zu 50% angerechnet. Bei Teilnahme an Gruppenstunden ohne feste Kursdauer ist eine Absage aus Planungsgründen erwünscht. Bei allen Kursen mit vorgegebener Dauer werden versäumte Stunden und Fehlzeiten nicht erstattet.
Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht zurückerstattet.
Synergie MenschHund behält sich das Recht vor, Kurse wegen zu geringer Teilnehmerzahl kurzfristig abzusagen.
b) Bei Buchung eines Kurses gilt das 1.Training, welches als Kursstart auf der Anmeldung angegeben ist, als kostenpflichtiges Trainingseinheit. Der Preis auf der Anmeldung gilt entsprechend. Der dazugehörige Vertrag kann innerhalb von 24 Stunden nach der Trainingseinheit schriftlich beim zuständigen Trainer*in widerrufen werden, sofern man das Training nicht gemäß Vertrag fortsetzen möchte. Andernfalls gilt der Vertrag in seinem vollen Umfang.

§11
Bei Ausfall eines/ einer Trainers*in hat der/ die Halter*in/ Hundeführer*in Anspruch auf eine*n Ersatztrainer*in, der von Synergie MenschHund festgelegt wird. Kann kein*e Ersatztrainer*in gestellt werden, so wird ein Ersatztermin bekannt gegeben. Sollte auch dies nicht gewährleistet werden können, so hat der/ die Halter*in/ Hundeführer*in Anspruch auf eine Erstattung des ausgefallenen Trainings im Rahmen seines geschlossenen Vertrages. Die Berechnung einer Trainingseinheit mit monatlichem Beitrag ist wie folgt:
Monatsbeitrag x 12 Monaten : 52 Wochen, außer es ist etwas anderes vereinbart, dann ergibt sich der Stundensatz aus der Anmeldung.

§12
Die Trainer*innen behalten sich vor, den/ die vom Halter*/ Hundeführer*in geforderten Einsatz spezieller Hilfsmittel abzulehnen.
Synergie MenschHund kann vom Vertrag ohne Einhaltung einer Frist zurücktreten, wenn sich der Teilnehmer*in vertragswidrig verhält, insbesondere wenn die Zahlung der Kurs – oder Monatsgebühr nicht erfolgt ist oder das Ziel der Veranstaltung oder andere Teilnehmer*innen oder Hunde gefährdet werden.

§13
Unterlagen, die ausgehändigt werden, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen, ohne schriftliche Genehmigung, nicht vervielfältigt oder verbreitet werden. Kein Teil der Unterlagen darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

§14
Der/ die Halter*in/ Hundeführer*in erklärt sich damit einverstanden, dass Foto- und Videoaufzeichnungen von Hund und Halter veröffentlicht werden können und seine – durch die Hundeschule erhobenen – Daten elektronisch gespeichert werden.

§15
Es gelten die aktuell gültigen Preise, welche auf dem Anmeldeformular der Kurse angegeben werden. Preisangaben auf der Homepage im Internet dienen nur der Information. Irrtümer und Fehler vorbehalten. Entscheidet der/ die Halter*in/ Hundeführer*in nach der ersten Trainingseinheit den Kurs nicht wahrzunehmen, kann er diese Trainingseinheit einzeln zahlen, entsprechend des Kurssatzes für ein Training (Dies gilt nur für Kurse mit Dauerverträgen).
Die Zahlungsweise wird im Anmeldeformular festgelegt. Für Rücklastschriften wird eine Bearbeitungsgebühr von 10,-€ zzgl. der belasteten Rücklastschriftgebühr durch die Bankinstitute fällig.

§16
Die Kündigungsfrist für Dauerverträge beträgt 6 Wochen zum Monatsende.
Kurse mit vorgegebenen Laufzeiten sind hiervon nicht betroffen.

§17
Synergie MenschHund behält sich das Recht vor, die Kursgebühr ohne Angabe von Gründen zu erhöhen, jedoch so frühzeitig, dass eine fristgerechte Kündigung bis zum Eintritt der Erhöhung möglich ist.

§ 18 Haftungsausschluss
1.Eine Haftung von Synergie MenschHund und die Mitarbeiter*innen, für eventuell auftretende Schäden, Erkrankungen oder Verletzungen, welche sich der Hundeführer*in, der Halter*in, der Hund oder Begleitpersonen bei der Nutzung des Geländes und der Geräte, bei Trainingseinheiten außerhalb des Geländes oder durch andere am Training teilnehmende Hunde oder Personen zuziehen, wird ausgeschlossen, es sei denn, es läge grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vor.
2. Synergie MenschHund behält sich vor, grobe Verstöße gegen die Platzregeln, Gewalt gegen Hunde und unzumutbares Verhalten gegenüber Halter*in/ Hundeführern*in oder Mitarbeiter*innen durch den Hundeführer, den Hund oder Begleitpersonen mit sofortigem Ausschluss vom Training und Hausverbot zu ahnden. Solcherlei Ausschluss entbindet nicht von laufenden Beitragszahlungen bis zur fristgerechten Kündigung des Vertrages.

§ 19 Haftung
1.Sachbeschädigungen von Eigentum Synergie MenschHund werden auf Kosten dessen behoben, der diese verursacht hat.
2.Bei Minderjährigkeit des Hundeführers*in haften die Erziehungsberechtigten für die Einhaltung der Vertragsbedingungen.

§20
Salvatorische Klausel: Sofern eine Bestimmung dieser AGB unwirksam ist, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.

§21
Gerichtsstand für gewerbliche Kunden ist Moers.
Jeder, der das Trainingsgelände der Hundeschule betritt, akzeptiert automatisch die AGB und die Platzregeln.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und freuen uns auf Sie und Ihren Hund.
Ihr Team von Synergie MenschHund

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Preise und Zahlungsbedingungen
  5. Liefer- und Versandbedingungen
  6. Eigentumsvorbehalt
  7. Mängelhaftung (Gewährleistung)
  8. Haftung
  9. Einlösung von Aktionsgutscheinen
  10. Einlösung von Geschenkgutscheinen
  11. Anwendbares Recht
  12. Alternative Streitbeilegung

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Sara Vucica, handelnd unter „Synergie MenschHund“ (nachfolgend „Verkäufer"), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

1.2 Für Verträge zur Lieferung von Gutscheinen gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist.

1.3 Für Verträge zur Lieferung von Tickets gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht ausdrücklich etwas Abweichendes geregelt ist. Dabei regeln diese AGB lediglich den Verkauf von Tickets für bestimmte, in der Artikelbeschreibung des Verkäufers näher bezeichnete Veranstaltungen und nicht die Durchführung dieser Veranstaltungen. Für die Durchführung der Veranstaltungen gelten ausschließlich die gesetzlichen Bestimmungen im Verhältnis zwischen dem Teilnehmer und dem Veranstalter sowie ggf. hiervon abweichende Bedingungen des Veranstalters. Sofern der Verkäufer nicht zugleich auch Veranstalter ist, haftet er nicht für die ordnungsgemäße Durchführung der Veranstaltung, für die ausschließlich der jeweilige Veranstalter verantwortlich ist.

1.4 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

1.5 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2) Vertragsschluss

2.1 Die im Online-Shop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

2.2 Der Kunde kann das Angebot über das in den Online-Shop des Verkäufers integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Ferner kann der Kunde das Angebot auch per E-Mail oder postalisch gegenüber dem Verkäufer abgeben.

2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,

  • indem er dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er dem Kunden die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der Verkäufer das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

2.4 Bei Auswahl einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der PayPal-Nutzungsbedingungen, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/legalhub/paypal/useragreement-full oder - falls der Kunde nicht über ein PayPal-Konto verfügt – unter Geltung der Bedingungen für Zahlungen ohne PayPal-Konto, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/legalhub/paypal/privacywax-full. Zahlt der Kunde mittels einer im Online-Bestellvorgang auswählbaren von PayPal angebotenen Zahlungsart, erklärt der Verkäufer schon jetzt die Annahme des Angebots des Kunden in dem Zeitpunkt, in dem der Kunde den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

2.5 Bei der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht.

2.6 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

2.7 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.

2.8 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

3) Widerrufsrecht

3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.

3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

3.3 Soweit nichts anderes vereinbart ist, besteht ein Widerrufsrecht nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Danach ist ein Widerrufsrecht auch bei Verträgen ausgeschlossen, die den Verkauf von Tickets für termingebundene Freizeitveranstaltungen zum Gegenstand haben.

4) Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Sofern sich aus der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.

4.2 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt.

4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien keinen späteren Fälligkeitstermin vereinbart haben.

4.4 Bei Auswahl der Zahlungsart Rechnungskauf wird der Kaufpreis fällig, nachdem die Ware geliefert und in Rechnung gestellt wurde. In diesem Fall ist der Kaufpreis innerhalb von 7 (sieben) Tagen ab Erhalt der Rechnung ohne Abzug zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Der Verkäufer behält sich vor, die Zahlungsart Rechnungskauf nur bis zu einem bestimmten Bestellvolumen anzubieten und diese Zahlungsart bei Überschreitung des angegebenen Bestellvolumens abzulehnen. In diesem Fall wird der Verkäufer den Kunden in seinen Zahlungsinformationen im Online-Shop auf eine entsprechende Zahlungsbeschränkung hinweisen.

5) Liefer- und Versandbedingungen

5.1 Bietet der Verkäufer den Versand der Ware an, so erfolgt die Lieferung innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebietes an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich. Abweichend hiervon ist bei Auswahl der Zahlungsart PayPal die vom Kunden zum Zeitpunkt der Bezahlung bei PayPal hinterlegte Lieferanschrift maßgeblich.

5.2 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung.

5.3 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über. Abweichend hiervon geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch bei Verbrauchern bereits auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat, wenn der Kunde den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt mit der Ausführung beauftragt und der Verkäufer dem Kunden diese Person oder Anstalt zuvor nicht benannt hat.

5.4 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegenleistung unverzüglich erstattet.

5.5 Selbstabholung ist aus logistischen Gründen nicht möglich.

5.6 Gutscheine werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:

  • per E-Mail
  • postalisch

5.7 Tickets werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:

  • per E-Mail
  • postalisch

6) Eigentumsvorbehalt

Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

7) Mängelhaftung (Gewährleistung)

Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. Hiervon abweichend gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:

7.1 Handelt der Kunde als Unternehmer,

  • hat der Verkäufer die Wahl der Art der Nacherfüllung;
  • beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängelrechte ein Jahr ab Ablieferung der Ware;
  • sind bei gebrauchten Waren die Mängelrechte ausgeschlossen;
  • beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.

7.2 Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht

  • für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden,
  • für den Fall, dass der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat,
  • für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
  • für eine ggf. bestehende Verpflichtung des Verkäufers zur Bereitstellung von Aktualisierungen für digitale Produkte, bei Verträgen zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.

7.3 Darüber hinaus gilt für Unternehmer, dass die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen ggf. bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt bleiben.

7.4 Handelt der Kunde als Kaufmann i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.

7.5 Handelt der Kunde als Verbraucher, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

8) Haftung

Der Verkäufer haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:

8.1 Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
  • aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

8.2 Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

8.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.

8.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

9) Einlösung von Aktionsgutscheinen

9.1 Gutscheine, die vom Verkäufer im Rahmen von Werbeaktionen mit einer bestimmten Gültigkeitsdauer unentgeltlich ausgegeben werden und die vom Kunden nicht käuflich erworben werden können (nachfolgend "Aktionsgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers und nur im angegebenen Zeitraum eingelöst werden.

9.2 Aktionsgutscheine können nur von Verbrauchern eingelöst werden.

9.3 Einzelne Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen sein, sofern sich eine entsprechende Einschränkung aus dem Inhalt des Aktionsgutscheins ergibt.

9.4 Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

9.5 Pro Bestellung kann immer nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden.

9.6 Sofern sich der Aktionsgutschein auf einen konkreten Wert und nicht auf einen prozentualen Preisnachlass bezieht, muss der Warenwert mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins entsprechen. Etwaiges Restguthaben wird vom Verkäufer nicht erstattet.

9.7 Reicht der Wert des Aktionsgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

9.8 Das Guthaben eines Aktionsgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

9.9 Der Aktionsgutschein wird nicht erstattet, wenn der Kunde die mit dem Aktionsgutschein ganz oder teilweise bezahlte Ware im Rahmen seines gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgibt.

9.10 Der Aktionsgutschein ist übertragbar. Der Verkäufer kann mit befreiender Wirkung an den jeweiligen Inhaber, der den Aktionsgutschein im Online-Shop des Verkäufers einlöst, leisten. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von der Nichtberechtigung, der Geschäftsunfähigkeit oder der fehlenden Vertretungsberechtigung des jeweiligen Inhabers hat.

10) Einlösung von Geschenkgutscheinen

10.1 Gutscheine, die über den Online-Shop des Verkäufers käuflich erworben werden können (nachfolgend "Geschenkgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers eingelöst werden, sofern sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt.

10.2 Geschenkgutscheine und Restguthaben von Geschenkgutscheinen sind bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs einlösbar. Restguthaben werden dem Kunden bis zum Ablaufdatum gutgeschrieben.

10.3 Geschenkgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

10.4 Geschenkgutscheine können nur für den Kauf von Waren und nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen verwendet werden.

10.5 Reicht der Wert des Geschenkgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.

10.6 Das Guthaben eines Geschenkgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

10.7 Der Geschenkgutschein ist nur für die Verwendung durch die auf ihm benannte Person bestimmt. Eine Übertragung des Geschenkgutscheins auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Verkäufer ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die materielle Anspruchsberechtigung des jeweiligen Gutscheininhabers zu prüfen.

11) Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz entzogen wird.

12) Alternative Streitbeilegung

Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

Datenschutzeinstellungen
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